7 Uhr Tagwache. Als erster im Frühstückskammerl erwartet mich ein volles Körberl voller süßer leckerer Kipferl *yummi*. Einem Ami der gestern noch 4(!) weitere Flaschen Hopfenkracherl gezischt hatte gesellt sich zu mir und klagt über einen dezenten „Biertumor“ im Gehirn. Jammerlappen! Noch ein letzten mal glüht das WLAN im Hostel und vor dem Checkout wird noch ein neues Hostel an unserem nächsten Reiseziel Bariloche reserviert. Bye bye Buenos Aires, we’ll be back.
Ein netter Taxifahrer fährt und erneut gegen einen kleine Gebühr zum Busterminal wo wir uns sofort mit etwas Reiseproviant (4 x M&M’s weil die im Mund schmelzen und nicht in der Hand + 1 Rolle Schoki-Keksi-Kuksis). Das Warten auf den Bus stellt sich für den Reiseproviant als fatal heraus, ich korrigiere: Warteproviant ;-D. Fast steigen wir in den falschen Bus ein, eine alleinreisende Holländerin erspäht glücklicherweise den richtigen wo wir uns in der Gepäckwarteschlange anstellen. Ein Pärchen aus Bad Ischl erlauscht unseren österreichischen Slang und spricht uns an. Er, demnächst Schiffsarzt auf einem Antarktiskreuzfahrtsschiff und gerade zurück aus Florida vom zweitgrößten Kreuzfahrtsschiff der Welt (6000 Reisende!), und sie machen noch ein wenig Urlaub bevor er im ewigen Eis versinkt und es für sie ebenfalls ins kalte Salzkammergut zurückgeht. Die Fahrt führt durch die argentinische Pampa wo sich sehr viele glückliche Kühe tummeln die nur darauf warten von uns verspeist zu werden *hrhrhr* ;-P. Einem herrlichen Sonnenuntergang entgegen cruisen wir anschließend durch die Nacht und bekommen sogar ein 3-gängiges Nachtmenü serviert nachdem wir uns jedoch schon vorsorglich mit Barneyburgern und Chips mit Schinkengeschmack eingedeckt hatten. Mitten in der Nacht lesen wir einige Reisende auf deren Bus offensichtlich verreckt ist und Schurli’s neue 1000jährige Sitznachbarin riecht nicht gerade vom Feinsten *hihi*.
Nach unserer Ankunft in Bariloche bringt und wieder einmal ein lieber Taxifahrer gegen eine „kleine“ Gebühr, zu unserer neuen Behausung, einer etwas abgelegenen argentinischen „Holzfällerhütte“. Urig. Nach einer kleinen Erkundungstour in der City lassen wir den Abend mit unserem neuen langzotteligem Holzfällerfreund, seiner kleinen süßen Tochter Linda, seinem high-performance Computer aus längst vergangenen Tagen und einem Fläschchen patagonischem Rotwein ausklingen.




