Zitat zu New York City

Guggenheim and Spare-Ripps

8 Uhr Tagwache. Nach einem erfolglosen Versuch auf das verdammte Internet Zugriff zu erhalten geht‘s wie gewohnt zu einem der 3 Trillionen Starbucks in Manhattan. Wir sind nun vollständig abhängig vom Kaffee der Kaffee-Mafia.

Eigenartiges Wetter, es riecht nach Regen. Runter in die Subway, eine neue Metro-Card für weitere 7 Tage muss her, no entry. Dafür gibt‘s zusätzlich gleich im Anschluss Ratten zwischen den Gleisen der Subway umsonst.

Wir huschen zur Public Library, eh scho wissen, free Internet. Nach ein paar Tastenanschlägen fängt‘s an zu tröpfeln … verdammt. Thank‘s to my personal Schirmholder Martin der mit vollem Einsatz mein Bückchen vor Regen (mit einem ziemlich maroden Regenschirm) schützt und so ein Update des Blogs ermöglicht.

Nächste Station: Guggenheim Museum. Eine interessante Architektur die sich innen in Spiralform bis in den 4. Stock zieht und wechselnde Ausstellungen moderner Kunst beinhaltet. Einige Picasso‘s sind zu sehen und auch sonst sehr schöne Bilder, jedoch erinnern sehr viele Kunstwerke eher an veredelte Hundehaufen. Auch hat man bei  manchen Gebilden den Eindruck, dass der Künstler ähnlich wie der kleinen Junge von „The Six Sense“ aufgewachsen sein muss. Martin, sichtlich beeindruckt, macht sich einstweilen mit Blicken auf den 30cm tiefen Brunnen im Erdgeschoß Gedanken ob wohl eine Kerze oder ein Köpfler aus dem 4. Stock die bessere Variante wäre. Vorbei am Museums-Store bei dem einige Souvenirs für schlappe 50.000,- $ billig hergehen verlassen wir das Abenteuer Kunst und widmen uns den praktischen und freudigen Dingen das Lebens im Apple Store an der 5th an der es übrigens nach Pony und nicht nach Apfel riecht *g*. Bei free Internet und Surf‘s auf dem iPod Touch vergeht der Nachmittag wie im Flug.

Hungrig machen wir uns auf dem Weg zum Hard Rock Cafe am Times Square. Cooles Lokal mit den besten „ Spare-Ripps“ ever und feurigen Chicken-Wings die vom Teufel persönlich gewürzt wurden. Genüsslich verspeisen wir die seit unserer Ankunft natürlichste Nahrung bei gepflegtem Rock. Wohlgenährt und mit brennenden Mündern folgt wie gewohnt ein Weiterbildungsprogramm bei zwei Folgen King of Queens im „Hotel zur braven Mutti“ die heute unser Kämmerchen wieder auf Hochglanz poliert hat.

Nach einem kurzen Nickerchen geht es in das „Hawaiian Tropical“ in der Nähe des Times Square, tagsüber eine Bar (bereits besucht zum EM Finale), abends ein Club (20 $ Eintritt). Wie immer müssen wir hier unsere ID, sprich Führerschein zeigen um Eintritt zu erhalten. Der DJ ist ausgerüstet mit einem neuen MacBook Air, leider hat er nur Mist auf seiner Harddisk. Einige Besucher haben einen etwas eigenwilligen Tanzstil, dieser erinnert an Dokumentarfilme ala Universum zum Thema Ureinwohner und Regentanz. Auch erspähen unsere Augen einen offenbar von der Feuerstelle kommenden Neandertaler der ebenfalls versucht mit einem sehr eigenartigen Tanz die Aufmerksamkeit der Clubbesucher auf sich zu ziehen.

Die Mädl‘s im Club nehmen zudem alle an einem internen „Wer hat die schönsten Beine“, „Wer präsentiert seine Brüstchen am eindrucksvollsten“ und last AND least, „Wer hat sich mit kosmetischen Eingriffen am meisten verunstaltet“ -Contest teil. Scheinbar alles Kundschaft von Mr. Nip Tuck *g* Von einer für Martin wunderschönen Tante aus L.A. werden wir angesprochen. Martin spitzt die Ohren. Bedauerlicherweise spricht sie ein sehr schnelles, grausliches amerikanisches Englisch. Armer Martin *g*

Um 2 Uhr ist Schlafenszeit, ab nach Hause.