Zitat zu New York City

We hate Mondays

8 Uhr - „Good morning Vietnam … ähhhm New York“ *g*. Für Martin ist es heute kein so guter Tag. Er hat sehr schlecht geschlafen. Der permanente Stadtlärm und die unbequeme Matratze machen ihm das Leben schwer. Ich glaub der braucht mal wieder eine Wiese wo er sich austoben kann.

Nach einem „explosiven“ Müsli von Starbucks machen wir uns auf dem Weg zum Apple Store um bei free Internet den Blog auf den aktuellsten Stand zu bringen und etwaige Vermisstenanzeigen zu verhindern.

Geplant ist im Anschluss ein Besuch im Metropolitan Museum of Art. Leider ist der Club altertümlicher Meisterwerke geschlossen und wir wandern durch den angrenzenden Centralpark. Diese wundervolle grüne Oase ist die Lunge von New York. Menschen spazieren, laufen oder lassen sich von der Sonne grillen. An allen Ecken und Enden sind kleine einzigartige Details zu erkennen …. und überroi BAM OIDA *g* … ein super Ort zum Entspannen. Auf dem Weg zum Jacqueline Kennedy Onassis Reservoi (der Attersee von New York) stoßen wir zu den Aufbauarbeiten für ein FREE! Bon-Jovi Konzert (nicht das wir jetzt großartige Bon-Jovi Fans wären, aber wer würde schon zu einem kostenlosen Konzert an dieser Location nein sagen) am Samstag *verdammt* … leider ist Freitag Abend Abreise.

Eine freundliche ParkrangerIn weisst uns mit einem „shark fishing is not allowed“ witzig den Weg. Der See ist so groß, dass er sicherlich auch von der Küstenwache befahren wird. Echt beeindruckend.

Bei unserer kleinen Wanderung über die Wege der Parklandschaft gelangen wir zum Headquater der Parkranger. Vor dem Gebäude eine Armader von Rasenmähern und großen Gartengeräten. Wir nehmen an, dass diese Division an Botanikern im Kriegsfall einer Pionierdivision der Armee angeschlossen wird.

Nach einem langen Orientierungsmarsch durch den Park gelangen wir, wie suchende Nomaden die Oase, zur Subway. Diese bringt uns in die 9th Avenue 51th Street zu der im Internet und TV gerühmten „Wurst“ (eigentlich heißt‘s „Hallo Berlin“, aber für uns ist‘s „Die Wurst“ *g*). Voller Sehnsucht an den heimatlichen Kontinent bestellen wir uns eine Berliner Currywurst. Ein ekelhaftes, fettiges Würstchen - liebevoll garniert mit Blaukraut und einer undefinierbaren grauenhaften Sauce in einem Brötchen serviert. Durch den Hunger waren wir gezwungen diese „Nahrung“ zu uns zu nehmen. Nach diesem fatalen Angriff auf unsere Geschmacksnerven übten wir Schadensbegrenzung und kehrten im gegenüberliegenden Mc Donald‘s ein. Doch das kulinarische Chaos ging weiter. Von der Innenausstattung nehmen wir an, dass dies der erste Mäci der Stadt gewesen sein musste.  Die motivierte Bedienung wirft einem die Saucen schon vom weitem ins Sackerl. Spielt wohl in der NBA die kleine Dicke mit Holzfuß hinter der Theke *g* Auch schlägt die Klimaanlage alles bisher erlebte. Stellt euch vor ihr sitzt mit der Unterwäsche in eurem Kühlschrank, der Schweiß der Wanderung auf eurem Körper gefriert und auch die Pommes der Fastfood Kette kehren in ihren ursprünglichen Gefrierzustand zurück. Also Führung im „NYC Air-Condition-Contest `08“

Nach einem Irrtum im Subwaylabyrinth sind wir gezwungen eine andere Subwaystation aufzusuchen (18 Minuten Sperre der Metro-Card bis zur nächsten Benutzung). Nach dem Verlassen unsere Undergroundkonserve stoßen wir auch beim Fire Museum auf geschlossene Türen. Mit einem leckeren Eiskaffee machen wir uns erst mal zurück zum Hotel.

Nach einem kurzen Nickerchen cruisen wir mit der Subway nach Brooklyn für einen Walk über die Brooklyn Bridge bei spätabendlicher Dämmerung. Geil. Muss man erlebt haben.

Bei schwülen Temperaturen bekommen wir im Anschluss Lust auf einen (oder zwei oder drei *g*) Caipirinha, also auf zum Baraza, das wir schon einige Tage zuvor besucht haben, in der Lower East Side. „This club is closed“ :-( … auch am Times Square schließen die meisten Bar‘s um 12 … nur mit Essen kann man sich rund um die Uhr den Wanst vollschlagen. Das sind die Amis. Mahlzeit.

Wie schon Garfield zu sagen pflegte: „Ich hasse Montage.“ *g*